Wie lese ich den Füllstand an einem Feuerlöscher ab?

Du stehst vor dem Feuerlöscher in deinem Hausflur, im Lagerraum oder in der Gebäudetechnik und willst sicher sein, dass das Gerät im Ernstfall funktioniert. Vielleicht bist du Vermieter und bereitest eine Wohnungsübergabe vor. Vielleicht betreust du ein Bürogebäude als Facility Manager. Oder du bist Hausbesitzer und willst die regelmäßige Kontrolle erledigen. In solchen Situationen reicht ein Blick nicht immer aus. Du musst wissen, wo du den Füllstand abliest und worauf du achten musst.

Drei Begriffe sind dabei wichtig. Das Manometer ist die Druckanzeige am Ventil. Es zeigt, ob der Löscher unter Druck steht. Viele Manometer haben einen grünen Bereich. Steht der Zeiger dort, ist der Druck meist in Ordnung. Das Sichtfenster findet sich bei Löschern mit Flüssigkeitsfüllung. Durch das Fenster siehst du, ob noch Löschmittel vorhanden ist. Die Prüfziffer steht auf der Prüfplakette. Sie dokumentiert das Datum der letzten Wartung und zeigt oft das nächste Prüfjahr an.

Die Kontrolle ist wichtig bei Übergaben, nach Stößen oder wenn der Löscher im Freien steht. Regelmäßige Kontrollen verhindern, dass ein Gerät im Notfall leer, korrodiert oder undicht ist. Sie helfen auch bei Versicherungsfragen und der Einhaltung von Vorschriften. Im nächsten Abschnitt erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du den Füllstand sicher und korrekt abliest.

Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Kontrolle des Füllstands

  1. Vorbereitung und Hilfsmittel

    • Zieh Schutzhandschuhe und Schutzbrille an.
    • Stelle eine stabile Leiter bereit, wenn der Löscher höher montiert ist.
    • Halte einen kleinen Taschenkalender oder Smartphone für Fotos bereit.
    • Für CO2-Löscher kann eine Hängewaage oder eine Waage nützlich sein.
    • Wichtig: Versuche niemals, Ventile zu öffnen oder das Gerät zu entleeren.
  2. Sichtkontrolle von Gehäuse und Halterung

    1. Prüfe das Gehäuse auf Dellen, Risse oder starke Korrosion.
    2. Kontrolliere die Halterung. Der Löscher muss fest sitzen.
    3. Fehlende Sicherungsplombe oder abgerissene Prüfplakette sind ein Hinweis auf Eingriff oder Entleerung.
    4. Warnhinweis: Bei starker Korrosion den Löscher nicht weiter einsetzen. Fachbetrieb benachrichtigen.
  3. Manometer richtig ablesen

    1. Finde das Manometer am Ventil.
    2. Lesen: Zeiger im grünen Bereich heißt meist ausreichender Druck.
    3. Zeigt der Zeiger im roten Bereich oder unterhalb des grünen Bereichs, ist der Druck zu niedrig.
    4. Ein steckender oder defekter Zeiger ist ein Hinweis auf Fehler. Löscher kennzeichnen und prüfen lassen.
    5. Hinweis: Nicht alle Löschertypen haben ein Manometer. Siehe CO2 weiter unten.
  4. Kontrolle von Sichtfenster und Füllstandsanzeige

    1. Bei Wasser- und Schaumlöschern findest du oft ein Sichtfenster oder eine Füllstandsmarke.
    2. Durch das Fenster muss Flüssigkeit sichtbar sein. Klare Flüssigkeit oder Schaumansatz ist normal.
    3. Trübung, schwarzer Schlamm oder stark abgesetzte Partikel deuten auf Verunreinigung.
    4. Fehlender Inhalt oder stark verringerte Füllhöhe erfordert Austausch oder Wartung.
  5. Typenspezifische Prüfungen

    Schaumlöscher

    1. Manometer prüfen. Sichtfenster auf Füllstand kontrollieren.
    2. Auf Schaumbildung im Fenster achten. Klare Trennung kann auf Alterung hinweisen.
    3. Bei Verdacht auf Verunreinigung Fachbetrieb einschalten.
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    Pulverlöscher

    1. Manometer ablesen. Zeiger im grünen Bereich bedeutet OK.
    2. Pulver kann verklumpen. Schüttelgeräusche können auf Zusammenlagerung hinweisen.
    3. Kein Sichtfenster vorhanden. Deshalb regelmäßige Wartung wichtig.

    CO2-Löscher

    1. Viele CO2-Geräte haben kein Manometer. Prüfen deshalb das Gewicht.
    2. Vergleiche das aktuelle Gewicht mit dem auf dem Typenschild angegebenen Füllgewicht.
    3. Fehlende Gewichtsdifferenz deutet auf Verlust oder Leck hin.
    4. Horn und Ventil auf Risse prüfen. Beschädigungen sofort melden.

    Wasserlöscher

    1. Sichtfenster und Manometer prüfen.
    2. Trübe oder verunreinigte Flüssigkeit ist ein Grund zur Wartung oder zum Austausch.
    3. Bei Frostgefahr spezielle Antifrostmittel beachten. Fachliche Beratung einholen.
  6. Prüfziffer und Dokumentation

    1. Sieh dir die Prüfplakette an. Note das Datum der letzten Wartung oder Prüfnummer.
    2. Fotografiere Plakette und Manometer als Nachweis.
    3. Trage die Kontrolle in deine Wartungsliste ein.
    4. Hinweis: Jährliche Wartung und vorgeschriebene Prüfintervalle müssen eingehalten werden.
  7. Interpretation von Befunden und Sofortmaßnahmen

    1. Zeiger außerhalb des grünen Bereichs, sichtbarer Flüssigkeitsverlust oder abweichendes Gewicht bedeutet: Gerät außer Betrieb nehmen.
    2. Beschädigte Ventile, fehlende Sicherungen oder starke Korrosion unmittelbar kennzeichnen und sichern.
    3. Bei Unsicherheit Fotografieren und die zuständige Sicherheitsstelle oder den Wartungsdienst informieren.
  8. Wann Fachpersonal hinzugezogen werden sollte

    1. Bei abweichendem Manometerstand oder ungewöhnlichem Gewicht.
    2. Bei sichtbarer Korrosion, Dellen am Zylinder oder beschädigter Ventile.
    3. Wenn die Prüfplakette fehlt oder das Prüfdatum überschritten ist.
    4. Nach jeder teilweisen oder vollständigen Betätigung des Löschers.
    5. Für Hydrostatikprüfungen und vorschriftsmäßige Jahreswartung immer Fachbetrieb beauftragen.

Kurz zusammengefasst: Viele Kontrollen kannst du selbst durchführen. Visuelle Prüfung, Manometerablesung und Gewichtskontrolle geben klare Hinweise. Bei Druckabweichungen, strukturellen Schäden, unsicherer Prüfplakette oder nach Entleerung muss ein Fachbetrieb prüfen und ggf. instandsetzen.

Häufige Fragen zum Ablesen des Füllstands

Wie lese ich das Manometer richtig ab?

Du findest das Manometer am Ventil des Feuerlöschers. Lies die Stellung des Zeigers ab. Steht er im grünen Bereich, ist der Druck meist in Ordnung. Liegt er im roten Bereich oder unterhalb des grünen Bereichs, ist der Druck zu niedrig und der Löscher muss geprüft werden.

Was bedeutet die Prüfziffer?

Die Prüfziffer steht auf der Prüfplakette am Löscher. Sie zeigt das Datum der letzten Wartung und oft das Jahr der nächsten Prüfung an. Fehlt die Plakette oder ist das Datum abgelaufen, sollte ein Wartungsdienst informiert werden. Die Prüfziffer hilft dir, Fristen einzuhalten und Rechtssicherheit zu schaffen.

Wann ist ein Feuerlöscher leer oder zu ersetzen?

Ein Feuerlöscher gilt als nicht einsatzbereit, wenn das Manometer keinen ausreichenden Druck anzeigt oder das Sichtfenster keine Flüssigkeit mehr zeigt. Bei CO2-Löschern vergleichst du das aktuelle Gewicht mit dem Füllgewicht auf dem Typenschild. Nach einer vollständigen Entleerung oder bei sichtbaren Schäden muss das Gerät vom Fachbetrieb überprüft oder ersetzt werden.

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Kann ich einen Prüfverlust selbst nachfüllen?

Nein, du solltest einen Prüfverlust nicht selbst nachfüllen. Das Nachfüllen und Wiederbefüllen dürfen nur qualifizierte Fachbetriebe vornehmen. Diese haben die richtige Ausrüstung und das Prüfprotokoll. Kontaktiere deinen Wartungsdienst und setze das Gerät bis zur Prüfung außer Betrieb.

Wie oft sollte ich den Füllstand kontrollieren?

Prüfe den Füllstand mindestens einmal im Monat visuell und das Manometer. Ergänze das durch eine jährliche Fachprüfung. Danach behältst du Wartungsplakette und Prüfprotokolle im Blick. Bei Verdacht auf Beschädigung oder nach jedem Einsatz rufst du sofort den Wartungsdienst.

Praktische Pflege- und Wartungstipps

Sichtprüfung

Kontrolliere das Gehäuse regelmäßig auf Dellen, Risse und Korrosion. Achte auf lose oder fehlende Halterungen und eine intakte Sicherungsplombe. Halte bei Auffälligkeiten das Gerät bis zur Klärung außer Betrieb.

Manometerkontrolle

Sieh dir das Manometer an und stelle sicher, dass der Zeiger im grünen Bereich steht. Zeigt das Manometer roten Bereich oder einen ungewöhnlichen Ausschlag, nimm den Löscher außer Betrieb und informiere den Wartungsdienst. Bei CO2-Löschern wiege das Gerät und vergleiche das Ergebnis mit dem Füllgewicht auf dem Typenschild.

Lagerung

Lager den Feuerlöscher aufrecht und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Vermeide Lagerung bei Dauerfrost oder sehr hohen Temperaturen. Für wasserbasierte Löschmittel beachte Hinweise des Herstellers zur Frostsicherheit.

Kennzeichnung und Prüfplaketten

Prüfe die Prüfplakette und notiere die Prüfziffer. Fotografiere die Plakette und das Manometer als Dokumentation. Fehlt die Plakette oder ist das Prüfdatum überschritten, beauftrage sofort einen Fachbetrieb.

Intervalle und Dokumentation

Führe eine monatliche Sicht- und Manometerkontrolle durch und halte die Ergebnisse schriftlich fest. Lass einmal jährlich eine vollständige Prüfung vom zertifizierten Wartungsdienst durchführen. Für Druckprüfungen und Wiederbefüllung ist immer Fachpersonal zuständig.

Fehlerbilder beim Ablesen des Füllstands und wie du sie behebst

Die folgende Tabelle fasst typische Probleme beim Ablesen des Füllstands zusammen. Du findest jeweils die wahrscheinliche Ursache und eine praktische Lösung.

Problem Ursache Lösung
Manometer defekt oder Zeiger klemmt
Mechanischer Schaden, Schmutz im Gehäuse oder innere Undichtigkeit. Kennzeichne das Gerät als außer Betrieb. Öffne das Manometer nicht selbst. Lass den Löscher vom Wartungsdienst prüfen und das Manometer austauschen.
Manometer steht in der roten Zone
Druckverlust durch Leck oder Alterung des Systems. Nimm das Gerät sofort außer Betrieb. Fotografiere die Anzeige zur Dokumentation und kontaktiere den Wartungsdienst. Setze den Löscher nicht ein.
Sichtfenster verschmutzt oder trüb
Verschmutzung, Kondensation oder Zersetzung des Füllmittels. Reinige das Sichtfenster vorsichtig mit einem weichen Tuch und mildem Reinigungsmittel. Bleibt das Bild trüb oder fehlt die Flüssigkeit, Fachbetrieb hinzuziehen.
CO2-Löscher ohne Manometer oder zu geringes Gewicht
CO2 ist entweicht oder das Gerät wurde nicht nachgefüllt. Wiege das Gerät und vergleiche mit dem Füllgewicht auf dem Typenschild. Liegt das Gewicht darunter, außer Betrieb nehmen und den Wartungsdienst informieren.
Prüfplakette fehlt oder Datum abgelaufen
Wartung nicht durchgeführt oder Dokumentation fehlt. Sichere das Gerät und dokumentiere den Zustand. Beauftrage umgehend einen zertifizierten Prüfbetrieb zur Wartung und erneuten Kennzeichnung.

Wenn du mehrere Probleme feststellst oder unsicher bist, wie schwerwiegend der Befund ist, lass den Löscher immer von Fachpersonal prüfen. So vermeidest du Risiken und stellst die Einsatzfähigkeit sicher.

Warnhinweise und Sicherheitshinweise für die Kontrolle des Füllstands

Wichtigste Risiken

Beim Prüfen des Füllstands drohen mechanische Schäden am Ventil, falsche Interpretation der Manometeranzeige und unsachgemäße Handhabung von CO2-Geräten. Korrosion oder starke Dellen können die Zylinderwand schwächen. Ein offenes Ventil oder ein unsachgemäßer Eingriff kann zu plötzlicher Freisetzung von Löschmittel oder Druck führen.

Wie du Risiken vermeidest

Öffne niemals das Ventil. Das Prüfen bedeutet Ablesen und wiegen, nicht Eingreifen. Trage immer Schutzbrille und Handschuhe. So verhinderst du Verletzungen bei unvorhersehbaren Freisetzungen.

Bei CO2-Löschern wiege das Gerät statt zu manipulieren. Vergleiche das Ergebnis mit dem Füllgewicht auf dem Typenschild. Hebe oder transportiere CO2-Flaschen vorsichtig. Kalte Behälter können sehr hohe Druckunterschiede haben.

Behandle sichtbare Schäden als ernsthaftes Risiko. Markiere beschädigte Geräte sofort als außer Betrieb. Sichere den Bereich und verhindere weitere Nutzung.

Praktische Hinweise

Interpretiere das Manometer strikt nach Skala. Ein Zeiger im roten Bereich ist kein kosmetisches Problem. Fotografiere auffällige Anzeigen und dokumentiere Uhrzeit und Ort der Kontrolle. Reinige Sichtfenster mit weichem Tuch. Kräftiges Klopfen oder Wärmebehandlung sind tabu.

Wann du sofort Fachpersonal oder den Hersteller informierst: Bei undichten Stellen, Zeiger außerhalb des zulässigen Bereichs, sichtbaren Zylinderdefekten, fehlender oder abgelaufener Prüfplakette sowie nach jedem Einsatz des Löschers. In diesen Fällen darfst du das Gerät nicht weiter nutzen und musst einen zertifizierten Wartungsdienst oder den Hersteller kontaktieren.

Relevante gesetzliche Regelungen und Vorschriften in Deutschland

Verantwortung des Betreibers

Als Betreiber trägst du die Verantwortung für die Funktionsfähigkeit der Feuerlöscher auf deinem Gelände. Rechtlich ergibt sich das aus dem Arbeitsschutzgesetz und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Du musst Gefährdungen beurteilen, geeignete Löschmittel bereitstellen und regelmäßige Kontrollen sicherstellen. Praktisch heißt das: monatliche Sichtprüfungen durchführen und eine jährliche Fachwartung beauftragen.

Normen und Empfehlungen

Für tragbare Feuerlöscher gelten die europäischen Normen wie DIN EN 3 hinsichtlich Bauart und Kennzeichnung. Technische Regeln für Arbeitsstätten, zum Beispiel ASR A2.2, geben Hinweise zur Anzahl und Positionierung von Löschern. Früher bekannte BGV/GUV-Vorgaben sind heute im DGUV-Regelwerk aufgegangen. Ergänzend existieren Branchenempfehlungen von VdS und Herstellerangaben, die du beachten solltest.

Prüfintervalle und Dokumentation

Die Vorgaben sehen vor, dass du regelmäßige Kontrollen dokumentierst. Monatliche Sicht- und Funktionsprüfungen durch den Betreiber sind üblich. Die jährliche Wartung erfolgt durch einen sachkundigen Prüfer oder zertifizierten Wartungsdienst. Druckbehälterprüfungen oder hydrostatische Prüfungen erfolgen nach Norm und Herstellerangaben in definierten Abständen. Bewahre Prüfbelege, Prüfplaketten und Wartungsberichte auf. Notiere das Prüfdatum deutlich auf dem Gerät oder in einer digitalen Wartungsliste.

Praxisnahe Umsetzung

Arbeite mit einem zertifizierten Prüfbetrieb zusammen. VdS-anerkannte oder TÜV-geprüfte Firmen sind gute Ansprechpartner. Lege Wartungsverträge an und fordere Prüfnachweise nach jeder Kontrolle an. Beschrifte Löschgeräte mit dem Datum der letzten Prüfung und dem Datum der nächsten fälligen Prüfung. So hast du die Nachweise schnell parat bei Audits oder Versicherungsfragen.

Wenn du unsicher bist, welche Intervalle für bestimmte Gerätetypen gelten, frage den Hersteller oder einen zertifizierten Wartungsbetrieb. So erfüllst du die Betreiberpflichten und stellst die Einsatzbereitschaft der Löschgeräte sicher.

Kauf-Checkliste für Feuerlöscher mit Blick auf die Füllstandskontrolle

Bevor du einen Feuerlöscher oder Ersatzteile kaufst, prüfe gezielt Merkmale, die das Ablesen des Füllstands erleichtern. Die folgenden Punkte helfen dir, später Prüfungen sicher und effizient durchzuführen.

  • Manometerqualität: Achte auf ein gut ablesbares Manometer mit klar markiertem grünen Bereich. Das Glas sollte unbeschädigt sein und die Skala eindeutig beschriftet.
  • Sichtfenster vorhanden: Bei Wasser- oder Schaumlöschern ist ein Sichtfenster wichtig, damit du den Flüssigkeitsstand sehen kannst. Prüfe, ob das Fenster leicht zugänglich und gegen Kratzer geschützt ist.
  • Typenschild und Prüfplakette: Das Typenschild sollte Füllgewicht, Seriennummer und Herstellerangaben enthalten. Eine vorgedruckte Fläche für die Prüfplakette erleichtert die Dokumentation der Wartungsintervalle.
  • CO2-Wiegebarkeit: Für CO2-Löscher ist das Füllgewicht zentral. Kaufe Geräte, bei denen das Füllgewicht deutlich am Schild steht und das Entfernen zum Wiegen ohne Demontage möglich ist.
  • Ersatzteile und Ventile: Informiere dich vor dem Kauf, ob Ersatzventile und Dichtungen verfügbar und kompatibel sind. Standardisierte Bauteile verkürzen Ausfallzeiten bei Wartungen.
  • Zugänglichkeit für Wartung: Wähle Modelle, die sich leicht aus der Halterung nehmen lassen und bei denen Manometer und Typenschild gut erreichbar sind. Eine einfache Entnahmemöglichkeit erleichtert monatliche Kontrollen und wiegen.
  • Material und Korrosionsschutz: Achte auf lackierte oder beschichtete Zylinder und rostfreie Ventile. Gute Oberflächen erhöhen die Lebensdauer und reduzieren Störungen beim Ablesen.

Zusätzlich solltest du beim Kauf auf VdS- oder CE-Kennzeichnung achten und dir Prüfprotokolle vom Händler aushändigen lassen. Schließe wenn möglich einen Servicevertrag mit einem zertifizierten Wartungsbetrieb ab, um die vorgeschriebenen Prüfintervalle zuverlässig einzuhalten.